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LAM-Forschung

Noch vor wenigen Jahren bot sich für neu diagnostizierte LAM-Patientinnen eine unerträgliche Situation. Die Ärzte waren ratlos und andere Patientinnen schienen nicht zu existieren. Noch in den 90er Jahren vermittelten die wenigen Veröffentlichungen in medizinischen Fachjournalen vor allem eines: Hoffnungslosigkeit. Wenige, und vor allem lückenhafte Erkenntnisse über die Krankheit und ihre Ursachen, sowie die rein experimentellen Therapieempfehlungen, die keine wissenschaftliche Grundlage hatten, waren vorherrschend. Die 10-Jahres Überlebensrate nach Diagnosestellung wurde Mitte der 90er Jahre noch mit 30 % angegeben.

Heute ist man einen großen Schritt weiter: Patientinnen haben sich bereits weltweit organisiert, und Forscher haben das grundlegende Prinzip von LAM verstanden. Eine große Schwierigkeit ist es zwar immer noch, die Wirkung einer Therapie zu beweisen, weil es so wenige Patientinnen gibt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen aber zumindest eine gezielte Suche nach Medikamenten zu.

Patientinnen, die heute eine Diagnose erhalten, treffen auf Ärzte, die zumindest schon einmal von der Krankheit gehört haben und teilweise sogar Empfehlungen aussprechen können.

Zu verdanken ist dies zum größten Teil den Bemühungen der LAM Foundation in den USA, die seit 1995 LAM den Kampf angesagt hat.

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