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Glossar

Fachwörterverzeichnis

Alveolen – Winzige Luftsäcke an den Enden der Bronchien, an denen der
Luftaustausch statt findet. Der Austausch des Kohlendioxides vom Blut in die Lunge und des Sauerstoffes aus der Luft in das Blut geschieht in den Alveolen.
Angiografie – Die Röntgenuntersuchung der Blutgefäße nachdem in die Gefäße ein Röntgen-Kontrastmittel gespritzt wurde.
Angiomyolipome (AML) – Ein gutartiger Tumor (oma), der aus Blutgefäßen (angio), Muskeln (myo) und Fett (lipo) besteht. AML tritt bei TS und LAM auf und findet sich meist in den Nieren.
Anstrengungsdyspnoe – Kurzatmigkeit bei Anstrengung.
Arterielles Blutgas (ABG) – Die Messung des Sauerstoffs und Kohlenmonoxids im Blut durch die Entnahme einer Blutprobe aus einer Arterie (für gewöhnlich die Radialarterie des Handgelenkes oder die Brachialarterie der Armbeuge), seltener aus einer Vene. Diese Messmethode gilt als verlässlichste bei der Bestimmung des Sauerstoffs im Blutkreislauf.
Aspiration – 1. Das Absaugen von Flüssigkeit aus einem Hohlraum im Körper mittels einer Nadel oder eines Katheters. 2. Das Einatmen von Flüssigkeit oder eines Fremdkörpers, wie z. B. Erbrochenem, in die Bronchien oder Lunge.
Barium – Ein metallisches Element. Barium wird mit verschiedenen Getränken vermischt und vor einer Röntgenuntersuchung eingenommen um die Aufnahme visuell zu verbessern.
Bilaterale Transplantation – Das Einpflanzen von zwei Lungenflügeln. Wird auch Doppellungen-Transplantation genannt.
Biopsie – Das Entnehmen einer kleinen Gewebeprobe für Diagnosezwecke.
Blase – Eine mit Luft und/oder Flüssigkeit gefüllte Zyste auf oder in der Nähe der Lungenoberfläche.
Bronchie – pl. Bronchien Eine von zwei Verästelungen die aus der Luftröhre in die Lunge führen.
Bronchitis – Krankheit die sich durch das Entzünden der Schleimhäute der Bronchien auszeichnet.
broncho-alveoläre Lavage (BAL) – Das Einleiten einer kleinen Menge steriler Kochsalzlösung in die Lunge während einer Bronchoskopie, um Gewebeprobe zur Untersuchung „auszuwaschen“.
Bronchodilator – Ein Mittel/Medikament, das die Öffnungen der Bronchien entspannt und erweitert.
bronchodilatorische Wirkung – Erweiterung der Bronchien nach der Einnahme eines Mittels/Medikaments, die einen verbesserten Luftstrom ermöglicht. Ein Beispiel für eine bronchodilatorische Wirkung ist, wenn Ihre LFT-Ergebnisse nach der Inhalation von Albuterol besser sind.
Bronchoskopie – Untersuchung, die mittels eines flexiblen Endoskops (Brochoskop) durchgeführt wird, um das Innere der Lunge zu untersuchen.
Bulla – Eine Blase.
Brusthöhle – Der Raum im Körper, der die Lunge umgibt.
Brustkatheter – Sterile Röhren die in die Brusthöhle zwischen Lunge und Brustwand eingesetzt werden um die Lunge wieder aufzubauen oder Luft, Lymphflüssigkeit oder andere flüssige Stoffe abzuleiten.
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) – Eine obstruktive Lungenkrankheit die meistens durch Rauchen entsteht. Obwohl auch LAM eine obstructive Lungenkrankheit ist, wird sie von Ärzten meistens nicht als COPD bezeichnet.
Chylus – Lymphflüssigkeit, die aus den Lymphknoten fließt. Sie hat eine milchige Farbe und enthält Fett und andere Nährstoffe.
Chyloptysis – Expektorieren (ausspucken/aushusten) von Chylus.
Chylaszites – Krankhafte Ansammlung von Chylus in der Bauchhöhle
Chylothorax – Chylus in der Brusthöhle, der die einwandfreie Funktion der Lunge einschränkt.
Chylothorax – Krankhafte Ansammlung von Chylus in der Brusthöhle/Pleuralraum.
Chylurie – Abfl uss von Chylus in den Urin.
Computer-Tomografie (CT oder CAT= Computer-Axial-Tomografie) – Ein Röntgenverfahren beim dem eine Maschine Aufnahmen von „Scheiben“ oder Ebenen des Körpers in bestimmten Intervallen macht. Diese Bilder vermitteln den Eindruck als ob man von oben in den Körper hinsieht, anstatt von vorn, hinten oder von der Seite. CT-Scans sehen auch dreidimensionaler aus als herkömmliche Röntgenaufnahmen.
Cyanose – Ein bläulicher Farbton oder Verfärbung der Haut und/oder der
Schleimhäute aufgrund unzureichender Sauerstoffversorgung des Blutes.
CytoMegaloVirus (CMV) – Ein Herpesvirus. Jeder Mensch ist entweder CMV-positv oder –negativ. Der größte Teil der Bevölkerung ist positiv, was heißt, dass sie dem Virus ausgesetzt waren und Antikörper entwickelt haben. Menschen die negativ sind, haben keine Antikörper gegen den Virus. CMV infi ziert die Speicheldrüsen. Die Symptome, falls es welche gibt, ähneln der Mononukleose. CMV kann ernste Krankheiten hervorrufen, falls die betreffende Person, z. B. nach einer Transplantation, immungeschwächt ist.
Depo-Provera – Ein Medikament, welches injiziert wird und ein künstliches Hormon enthält, dass dem natürlichen Hormon Progesteron ähnelt.
Diffusionskapazität für Kohlenmonoxid (DLCO) – Der Einsatz von Kohlenmonoxid zur Messung der Diffusionskapazität (wie gut das Gas durch die Membrane tritt) der Lunge.
Dosier-Aerosol – Ein Gerät, welches eine kleine Metallspraydose mit Medizin zum inhalieren hält. Dieses Gerät gibt die genaue Menge der Medizin in kleinen Stößen ab.
Dyspnoe – Atemnot oder Probleme bei der Atmung.
Echokardiogram – Verwendung von Ultraschall um das Herz zu untersuchen.
Einsekundenkapazität (FEV1) – Das Luftvolumen (in Litern), das man forciert in einer Sekunde ausatmen kann.
Elektrokardiogram (EKG oder ECG) – Dieser Test dient zum Messen der Herzmuskelaktivität. Es werden Elektroden an Brust und Gliedmaßen angebracht und elektrischer Strom, der durch den Körper fließt, wird benutzt, um krankhafte Veränderungen des Herzens zu entdecken.
Embolisation – Das Einführen verschiedener Substanzen in ein Gefäß aus therapeutischen Zwecken, um es zu verschließen oder zu blockieren. Diese Vorgehensweise wird verwendet, damit entweder eine Blutung gestoppt oder verhindert oder eine Blutversorgung einer Struktur oder eines Organs unterbrochen wird, um es zu zerstören oder abzuschwächen.
endotracheal – Innerhalb der oder durch die Luftröhre.
Etiologie – Die Lehre von der Krankheitsursache.
Expiratorisches Reservevolumen (ERV) – Die zusätzliche Luftmenge, die man forciert ausatmen kann, nachdem man normal ausgeatmet hat.
FEV1/FVC – Prozent der Vitalkapazität, die in der ersten Sekunde einer maximalen Ausatmung ausgeatmet werden können.
Fibrom – Gutartiger Tumor hauptsächlich aus faserigem Gewebe bestehend.
flame – Seine Meinung online auf eine sehr harte, erhitzte, emotionale und im Allgemeinen unangenehme Art und Weise ausdrücken.
forcierte Exspirationszeit (FET) – Die Zeitdauer (in Sekunden), die man ausatmet beim FVC-Test.
forcierte Vitalkapazität (FVC) – Das gesamte Luftvolumen (in Litern), welches nach einem tiefen Einatmen ausgestoßen wird.
Hämoptyse – Aushusten oder Ausspucken von Blut oder blutigem Sputum aus den Lungen oder den Bronchien.
Herz-Atmung Ausdauertest – Ein Ausdauertest der auf einem Laufband oder Fahrrad durchgeführt wird, um die Ausdauer durch Messung der Sauerstoffkonzentration, Puls, Blutdruck und Herzrate zu ermitteln.
Hypoxämie – Unterhalb des normalen Anteils an Sauerstoff im arteriellen Blut; Mangel einer ausreichenden Sauerstoffanreicherung des Blutes.
Hypoxie – Ein Zustand, bei dem Sie oder Ihr Gewebe sauerstoffarm sind.
inspiratorische Kapazität (IC) – Das gesamte Luftvolumen, das man in die Lunge aufnehmen kann, nachdem man normal ausgeatmet hat.
inspiratorisches Reservevolumen (IRV) – Die Luftmenge, die man nach einem normalen Atemzug in Ruhe zusätzlich maximal einatmen kann.
Intubation – Legen eines Schlauchs in die Luftröhre.
Kapillare – Ein winziges Blutgefäß.
kollabierte Lunge – Ein Zustand bei dem der Raum zwischen Brustwand und Lunge mit Luft oder Flüssigkeit gefüllt ist, so dass die Lunge teilweise oder völlig zusammenfällt. Auch Pneumo oder Pneumothorax genannt.
LAMposium – Eine jährliche Konferenz zur Ausbildung und Unterstützung von LAMPatienten, ihren Familien und von medizinischen/wissenschaftlichen Personal, das an der LAM-Forschung interessiert und in sie involviert ist.
Larynx – Kehlkopf.
Leiomyo- – Glatter Muskel.
Leiomyom – Ein gutartiger Tumor aus glatten Muskeln. Im Uterus ist ein Leiomyom als Fibrom bekannt.
Leiomyomatose – Der Zustand, wenn mehrere Leiomyome vorliegen.
Lipidfreie Ernährung – Eine eingeschränkte Ernährung, um die Fettaufnahme zu verringern.
Listserv – Eine e-mail Diskussionsseite, die eingerichtet wurde, um E-Mail Nutzern, die ein gemeinsames Problem haben, Unterstützung, Informationen und Gemeinschaft zu verschaffen.
Luftfalle – Die Menge an Luft, die sowohl nach der normalen als auch der maximalen Ausatmung in der Lunge verbleibt.
Luftröhre – Trachea.
Lungenfunktionstests (LFT) – Eine Testreihe, um zu bestimmen, wie gut die Lunge funktioniert, es wird die Leistung der Lunge überprüft und die Schwere des Luftwegverschlusses bestimmt.
Lungenrehabilitation – Ein Übungs- und Ausbildungsprogramm um die
Lungenfunktion zu verbessern und den Körper zu stärken, damit er effi zienter funktionieren kann.
lurking – Das Beobachten von Nachrichten auf einem Listserv bevor man sich an der Diskussion beteiligt.
Lupron – Ein Anti-Östrogen-Medikament, welches gespritzt und oft zur Behandlung von Prostatakrebs bei Männern verwendet wird.
Lymphe – Eine klare, leicht hellgelbe Flüssigkeit, die weiße Blutkörperchen beinhaltet und in den Lymphgefäßen zu fi nden ist. Die Lymphe wird von der Gewebeflüssigkeit im Körper aufgenommen und dem Blut über das Lymphsystem wieder zugeführt.
Magnetresonanztomografie (MRT) – eine hochentwickeltes bildgebendes Verfahren der Tomografie, das Magnetismus verwendet, um die Zellen zeitweilig in ihrer Ausrichtung zu stören und dann die Energie zu überwachen, die die Zellen produzieren, wenn sie in ihren Normalzustand zurückgelangen. MRT werden oft bei inneren Körperstrukturen angewendet, besonders, aber nicht ausschließlich, bei weichem Gewebe und dem Gehirn.
Nationalregister – Eine nationale Datenbank bestehend aus Informationen über eine Gruppe mit Gemeinsamkeiten. Oft werden Informationen über Krankheiten gesammelt und jenen zugänglich gemacht, die die jeweilige Krankheit mit Hilfe von Datenbanken studieren.
Nephrektomie – Entfernung einer Niere.
Nieren-AML – Ein Angiomyolipom in der Niere.
Obstruktive Lungenkrankheit – Eine Lungenkrankheit, bei der die Person an einem eingeschränkten Luftfluss leidet.
Osteopenie – Eine Abnahme an der Dichte der Knochenmasse, die oft zu Osteoporose führt.
Osteoporose – Eine Krankheit, bei der die Knochen an Dichte verlieren und sehr porös werden.
Oximeter – Siehe Pulsoximeter.
Patientenverfügung – Eine Patientenverfügung sagt Ihrem Arzt, welche Art von Behandlung Sie wollen, falls Sie nicht mehr in der Lage sind medizinische
Entscheidungen zu treffen (falls Sie z. B. im Koma liegen).
Perikarderguss – Eine erhöhte Menge an Flüssigkeit im Herzbeutel.
Pleura – Eine dünne Haut, die die Außenseite jedes Lungenflügels bedeckt und sich entfaltet, um eine Auskleidung des Inneren der Brusthöhle zu bilden.
Pleurale Abrasion – Das Aufrauhen der Pleura mit Hilfe eines der verschiedenen Mittel, um die Lunge mit der Innenseite der Brusthöhle zu verbinden. Pleurale Abrasion wird bei dem Versuch, Lungenkollapse zu beheben und zu vermeiden, verwendet.
Pleuraerguss – Eine Flüssigkeitsansammlung im Pleuraspalt (Brusthöhle).
Pleurektomie – Das Entfernen der Pleura, der Haut, die die Lungenflügel ummantelt und die Brusthöhlenwand auskleidet. Wird meist durchgeführt, um die Lunge mit der Brustwand zu verkleben, damit die Lungenfl ügel nicht zusammenfallen.
Pleurodese – Ein Verfahren, um die Ummantelung der Lunge mit der Auskleidung der Brusthöhle zu verkleben. Das Verfahren eliminiert den Spalt zwischen der Lunge und der Brustwand und verhindert weitere Lungenkollapse.
Pleuroperitoneal-Shunt – Ein kleiner Schlauch im Körperinneren platziert, der die Brusthöhle mit der Bauchhöhle verbindet, um Flüssigkeit aus der Brust abzuleiten.
Pneumoretropharynx – Ein Zustand, der nach einer Pleurodese eintritt, wenn Luft den Luftweg von der Lunge zum hinteren Rachen wandert, was einen „Schmerz im Nacken“ verursacht.
Pneumothorax – Ein Lungenkollaps. „Pneumo“ bezieht sich auf Luft und „thorax“ auf die Brusthöhle. Die Luft strömt in den Spalt zwischen die Ummantelung der Lunge und die Auskleidung der Brust. Der Luftdruck zwischen der Lunge und der Brustwand verursacht den Zusammenfall der Lunge.
predicted value (voraussagbarer Wert) – Die durchschnittlichen Werte einer Referenzgruppe, mit denen Ihre Testergebnisse verglichen werden.
Pulmonale Blutung – Das Bluten in die oder aus der Lunge.
Pulsoximeter – Ein kleines Gerät, das an die Fingerspitze geklemmt wird und die Sauerstoffkonzentration im Blut zu einem bestimmten Zeitpunkt angibt.
Pneumovax – Eine Impfung, um Pneumonie zu verhindern.
PO2 or PaO2 – arterieller Sauerstoffpartialdruck.
PCO or PaCO2 – arterieller Kohlendioxidpartialdruck.
Proliferation glatter Muskelzellen – Das Wachstum und die Reproduktion glatter Muskelzellen. Bei LAM nehmen diese Zellen Raum ein, der für das Lungengewebe vorgesehen ist, und bilden „Blasen“ oder „Zysten“ in der Lunge.
Residualvolumen (RV) – Das Luftvolumen, das in der Lunge verbleibt nach einer maximalen Ausatmung.
Restriktive Lungenkrankheit – Eine Lungenkrankheit, bei der der Luftfl uss sowohl in die als auch aus der Lunge eingeschränkt ist.
Sauerstoff (O2 ) – Ein Sauerstoffmolekül bestehend aus zwei Sauerstoffatomen Die Form des Sauerstoffes, die in der Luft ist, die wir einatmen.
Sauerstoff (zusätzlicher) – Sauerstoff, den man über eine Nasensonde oder Maske erhält, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen.
Sauerstoffsättigung (O2 sats) – Der Prozentsatz von Sauerstoff, der im Blut gemessen wird. Die Sauerstoffsättigung wird für gewöhnlich (absolut schmerzfrei) durch das Anlegen eines kleinen Konturenclips, genannt Pulsoximeter, für ein bis zwei Minuten an ihrer Fingerspitze gemessen. Die ideale Sauerstoffsättigung liegt bei über 90 %.
Spacer – Ein großer Plastikbehälter mit einem Mundstück an einem Ende und einem Loch am anderen Ende, in welches das Mundstück eines Dosier-Aerosol eingesetzt wird. Ein Spacer hilft, dass das Medikament leichter direkt in die Lunge gelangt und nicht in den Mund und Rachen, was Nebenwirkungen reduziert.
Spirometer – Eine computergestützte Maschine, die das Luftvolumen und die Ausatemgeschwindigkeit misst.
Spirometrie – Eine Testreihe, die am Spirometer durchgeführt wird und die den Luftfluss in die und aus der Lunge misst.
SOB-ness – engl. Atemlosigkeit. Der Zustand, unter Atemlosigkeit zu leiden
(geprägt von einem LAM-Patienten).
Talkum-Poudrage – Pleurodese bei der ein medizinisches, steriles Talkpuder verwendet wird, das man in den pleuralen Raum bläst.
Talkaufschwemmung – Pleurodese, bei der eine medizinische, sterile Talklösung in den pleuralen Raum injiziert wird.
Thoraskopische Operation – Operation, die unter Zuhilfenahme eines Thoraskops (ein optisches Instrument mit einem beleuchteten Ende) in der Brusthöhle durchgeführt wird. Diese Technik wird auch VATS (videoassistierte Thorakoskopie) genannt.
Thorakostomie – Operatives Anlegen einer Öffnung in der Brustwand um eine Drainage legen zu können.
Thorakotomie – Operation mit offenem Brustkorb; ein Schnitt in die Brustwand für eine Biopsie oder für eine Behandlung.
Thorazentese – Das Einführen eines hohlen Schlauches oder einer Nadel in die Brusthöhle, um Flüssigkeit abzuführen.
Tidalvolumen (TV) – Die Luftmenge, die sei bei Normalatmung ein- und ausatmen.
Totale Lungenkapazität (TLC) – Das totale Luftvolumen in den Lungen nach maximaler Einatmung.
Trachea – Die Röhre, die Mund und Nase mit der Lunge verbindet; Luftröhre.
Transplantation – Der Transfer von Organen (oder Gewebe) von einem Körper zu einem anderen.
TS-verwandte LAM – LAM die in Verbindung mit Tuberösen Sklerosis auftritt
Tuberöse Sklerose (TS) oder Tuberöse Sklerose Komplex (TSC) – Eine genetische Funktionsstörung, für die Tumore im Gehirn, am Herzen, Niere, Lunge und Haut; Schlaganfälle und eine mentale Retardation charakteristisch sind. Nicht alle Personen mit TSC werden all diese Symptome aufweisen.
Ultraschall – Eine Möglichkeit innere Organe mittels Schall darzustellen. Ein tragbares Mikrofon wird über ein Organ bewegt, um krankhafte Veränderungen zu erkennen.
Ultrasonografie – Siehe Ultraschall
Unilaterale Transplantation – Einzellungentransplantation
Unregelmäßige LAM – Eine Art von LAM, die sich von LAM unterscheidet, die in Zusammenhang mit Tuberöser Sklerose auftritt. Bei der unregelmäßigen LAM treten die genetischen Mutationen nur in den LAM-Zellen der befallenen Organe auf, nicht in den reproduktiven Zellen.
Videoassistierte Thorakoskopie (VATS) – Operation bei der ein optisches Instrument mit einer beleuchteten Spitze verwendet wird (siehe thoraskopische Chirurgie).
Vierundzwanzig-Stunden-Urin – Ein Test bei dem der gesamte produzierte Urin während einer Dauer von 24 Stunden gesammelt und auf das Vorhandensein bestimmter Chemikalien geprüft wird, die der Körper über die Nieren ausscheidet. Er liefert Informationen über die Nierenfunktion.
Vitalkapazität (VC) – Die Luftmenge, die man nach maximaler Einatmung unter maximaler Kraftanstrengung ausatmen kann.
Zerstäuber – Ein Gerät, das mit einem Sauerstoffbehälter unter Druck gesetzt wird und das eine flüssige Medizin in feinen Nebel verwandelt, der inhaliert werden kann. (Dies ist das Gerät, mit dem Sie während Ihrer LFT atmen, wenn Sie das Albuterol bekommen.) Zerstäuber werden oft in Krankenhäusern verwendet oder wenn Sie nicht in der Lage sind ein Dosier-Aerosol zu gebrauchen.

Buchstabensuppe

ACCESS Advocating for Chronic Conditions, Entitlements, and Social Services
ADA Americans with Disabilities Act; Amerikanisches Behindertengesetz
AML Angiomyolipom
ATS American Thoracic Society; Amerikanische Thoraxgesellschaft
BAL bronchial alveolar lavage; bronchoalveoläre Spülung
BID zweimal täglich (latein: bis in die)
BMD bone mineral density; Knochenmineraldichte
BP blood pressure; Blutdruck
CAT computerunterstützte Axialtomografie
CMV Cytomegalovirus
CO Kohlenmonoxid
CO2 Kohlendioxid
COBRA Consolidated Omnibus Budget Reconciliation Act; gesetzliche
Regelung in den USA bezüglich der Krankenversicherung nach Kündigung
COPD Chronic Obstructive Pulmonary Disease; chronische Emphysembronchitis
CPFR certifi ed pulmonary function technician; geprüfter Lungenfunktionstest-Assistent
CT Computertomografie
DLCO Diffusionskapazität für Kohlenmonoxid
ECG Echokardiogramm
EKG Elektrokardiogramm
ER emergency room; Notaufnahme
ERV Expiratorisches Reservevolumen
FEF25-75 % durchschnittlicher, forcierter Fluss zwischen 25 und 75 % der forcierten Ausatmung (FVC)
FEFMax forcierter exspiratorischer Fluss maximal FET forcierte Exspirationszeit
FEV1 Einsekundenkapazität
FEV1/FVC Prozent der Vitalkapazität, die in der ersten Sekunde einer
maximalen Ausatmung ausgeatmet werden können
FRV Funktionelle Residualkapazität
FVC forcierte Vitalkapazität
HIPAA Health Insurance Portability and Accountability Act; in den USA gültiges Gesetz bezüglich der Kompatibilität von Produkten zu geltenden Erlassen im Gesundheitswesen
HMO Health Maintenance Organization; Körperschaft in den USA, die ein genau defi niertes Paket von medizinischen Leistungen für die versicherten Mitglieder zu einem festgesetzten, im Voraus bezahlten Betrag zur Verfügung stellt, anbietet oder organisiert.
HR Herzrate
IC Inspiratorische Kapazität
IRV Inspiratorisches Reservevolumen
IU Internationale EinheitLAM Lymphangioleiomyomatosis
LPM Liter pro Minute
MDI metered-dose inhaler; Dosierinhalator
MMEF Maximal mittlerer Ausatmungsfl uss
MRI Magnetresonanz-Tomografi e (MRT)
NHLBI National Heart, Lung, and Blood Institute; Das nationale US-Institut zur Erforschung von Herz, Lunge und Blut.
NIH National Institutes of Health;
US-amerikanische Gesundheitsbehörde
NKDA no known drug allergy; kein Verdacht auf Arzneimittelallergie
NKFA no known food allergy; kein Verdacht auf Nahrungsmittelallergie
NORD National Organization of Rare Diseases; Nationale Organisation für seltene Krankheiten
NP nurse practitioner; klinisch tätige Pfl egekraft
NPO eine Nahrungsaufnahme durch den Mund (latein: nils per os)
NTAF National Transplant Assistance Fund; vergleichbar mit der Deutschen TransplantationsGesellschaft e. V. (DTG)
O2 Sauerstoff
O2 sats Sauerstoffsättigung
OTC over the counter; rezeptfrei
PA Arzthelfer
PACO2 arterieller Kohlendioxidpartialdruck
PAO2 arterieller Sauerstoffpartialdruck
PEF peak expiratory flow; Spitzenfl uss der Ausatmung
PEFR peak expiratory flow rate; maximale exspiratorische Atemstromgeschwindigkeit
PES post embolization syndrome; postthrombotisches Syndrom
PF Peak Flow; höchste Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft
PFT Pulmonary Function Test; Lungenfunktionstest
PO2 or PaO2 arterieller Sauerstoffpartialdruck
PCO or PaCO2 arterieller Kohlendioxidpartialdruck
PRN Medizin einnehmen nach Bedarf (latin: pro re nata)
PTX Pneumothorax
QD einmal pro Tag (latin: quaque die)
QID viermal am Tag (latin: quarter in die)
RPFT registered pulmonary function technician; eingetragener Lungenfunktionstechniker
RRT registered respiratory therapist; eingetragener Atmungstherapeut
RV Residualvolumen
SOB short of breath; Atemnot
SSD social security disability; soziale Absicherung für Behinderte
SSI social security insurance; Sozialversicherung
TID dreimal am Tag (latin: ter in die)
TLC Totalkapazität der Lunge
TPN total parenteral nutrition; intravenöse Verabreichung von Nährstoffen
TS Tuberöse Sklerose
TSC Tuberöse Sklerose Komplex
TV tidal volume; Atemzugvolumen
UNOS United Network for Organ Sharing; Organisation, die Organspende-Aktivitäten in den USA koordiniert
URI upper respiratory infection; Infektion der oberen Atemwege
VATS Video-assistierte Thorakoskopische Chirurgie
VC Vitalkapazität

 

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