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Wie wird LAM behandelt?

Bisher kann die Lymhangioleiomyomatose nicht geheilt werden.

Die gängige Therapie mit Medroxy-Progesteron-Acetat, das viele Patientinnen eingenommen haben und noch einnehmen, scheint eine mögliche Behandlung zu sein, obwohl die Patientinnen unterschiedlich darauf ansprechen und es über die Wirksamkeit keine wissenschaftlichen Nachweise gibt. Medroxy-Progesteron-Acetat wird mit dem Ziel verabreicht, die Östrogene im Körper zu unterdrücken und so den Fortschritt der Krankheit einzudämmen.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann im fortgeschrittenen Stadium von LAM den Patientinnen oft nur eine Organtransplantation helfen. Die Lungentransplantation ist eine Chance für Patientinnen mit schwerer LAM. Die Probleme, die bei der Transplantation von LAM-Patienten auftreten können, scheinen nicht größer als bei anderen Lungentransplantationen zu sein. Eine Lungentransplantation ist jedoch eine schwere Operation, daher wird diese Möglichkeit nur in Betracht gezogen, wenn LAM sehr weit fortgeschritten ist.

Forschungen mit dem Wirkstoff „Sirolimus“, enthalten im Medikament „Rapamune“, lassen jedoch für die Zukunft auf eine wirksame Therapie hoffen. Im Jahr 2003 wurde in den USA das Medikment Rapamune in einem ersten Behandlungsversuch bei TSC- und LAM-Patienten getestet. Die Ergebnisse dieses Tests waren positiv. Daraufhin wurde unter der Leitung von Dr. Frank McCormack von der LAM Foundation, USA, ein Studienplan zur Überprüfung der Wirksamkeit von Sirolimus in der internationalen Multicenter-Studie „MILES“ entwickelt.

Neueste Forschungen haben weitere viel versprechende Hinweise auf Wirkstoffe gebracht, die sich nach ersten Einschätzungen für die Behandlung von LAM eignen könnten.

Weitere Informationen über aktuelle Forschungsergebnisse und die Medikamentenstudie „MILES“ stehen auf dieser Homepage unter "LAM-Forschung".

Ausführliche Informationen über die Erkrankung, ihre Diagnose und Therapiemöglichkeiten sowie viele hilfreiche Tipps zum Umgang mit LAM bietet das „LAM-Handbuch für Patientinnen und ihre Angehörigen“. Das LAM-Handbuch wurde in der 2. aktualisierten deutschen Fassung vom LAM Selbsthilfe Deutschland e.V. herausgegeben. Es kann gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro beim Verein bestellt werden. Wie Sie uns erreichen finden Sie unter "Kontakt".

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